Geschichte

Aus dem Kinder- und Jugendtrainingszentrum, welches bis 1990 existierte, entstand das Schülerfreizeitzentrum Segeln auf dem Dänholm. Somit wurde eine Grundlage gelegt, um den Nachwuchsleistungssport im Optimisten und 420er bis hin zum Freizeitsegeln und Schulsegeln zu ermöglichen. Ab dem Jahre 1992 wurde auch den Stralsunder Schulen ermöglicht, ihren Schulsport in Form von Segelunterricht in der Segelschule Dänholm zu absolvieren. Der Segelunterricht für die Stralsunder Schulen wird hauptsächlich in den Bootsklassen Ixylon und Pirat durchgeführt.

Basisschiff

Bis 1941 wurde die jetzige Freundschaft in der dänischen Marine eingesetzt. 1943 wurde die Freundschaft nach Einmarsch der Wehrmacht in Dänemark von seinen Besatzungsmitgliedern versenkt, um das Boot nicht den deutschen Truppen zur Verfügung zu geben. Nachdem die deutsche Marine das Schiff wieder hob und instandsetzte wurde es in deutschen Hoheitsgewässern als Wachschiff eingesetzt. Nach Kriegsende verzichtete die dänische Regierung auf die Herausgabe des nunmehr zum Wrack gewordenen Schiffes. Zu Zeiten der DDR wurde das Schiff verschiedenartig genutzt. So wurde sie als maritimes Polizeiboot, Tonnenleger und ab 1959 in Greifswald-Wiek als Schulschiff für die damalige Gesellschaft für Sport und Technik, um junge Matrosen auf ihre zukünftige Arbeit vorzubereiten eingesetzt.

Am 12.12.1973 wurde die Freundschaft nach Stralsund überführt und der örtlichen Pionierorganisation der DDR übergeben, wo diese als Pionierschiff zur Jugendarbeit genutzt wurde. Mit Auflösung der Pionierorganisation übernahm die Stadtverwaltung der Hansestadt Stralsund den Oldtimer und leistete somit hervorragende Arbeit zur Erhaltung dieses interessanten historischen Zeitzeugend.

Heute liegt das Schiff auf dem Dänholm, wo es der Segelschule als schwimmende Ausbildungsbasis für die stationäre maritime Ausbildung von Kindern und Jugendlichen im Segelsport dient. Im Jahr 1999 begannen erneut ernsthafte Arbeiten zu der Erhaltung dieses technischen Denkmals, doch leider fehlten hierfür die notwendigen Mittel. Gesucht werden nun intensiv Sponsoren und Förderer um dieses technische Denkmal weiter zu erhalten.

Geschichte des Schiffes
• Kiellegung am 30.04.1918
in der staatlichen Marinewerft Kopenhagen
• Stapellauf am 21.12.1918
• nach Indienststellung auf den Namen SIXTUS getauft
• als Minensuch- und Minentransportschiff eingesetzt

Hauptabmessungen
Länge über alles: 28,86 m
Länge zwischen den Loten: 27,20 m
Größte Breite auf Spanten: 6,31 m
Tiefgang: 1,95 m
Seitenhöhe: 3,21 m
Verdrängung: 199 t

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